Jeder einzelne Schweizer hat die Möglichkeit in seinem Land an den politischen Prozessen, in politischen Gremien und bei Entscheidungen mitzuarbeiten, wenn er dies wünscht. Man akzeptiert eine Situation stillschweigend oder man gestaltet mit. Ich habe mich deshalb für eine aktive Rolle entschieden.

Als liberaler Geist war ich mir der Nähe zur FDP.DieLiberalen schon länger bewusst, dennoch sollte mein Engagement nicht auf einem reinen Bauchgefühl begründet sein. Also verglich ich sämtliche Parteiprogramme und die Werte, welche die einzelnen Parteien vertraten, mit meinen eigenen Wertvorstellungen. Am Ende dieses Prozesses trat ich 2010 der Ortspartei Schübelbach der FDP.DieLiberalen bei.

  • Schutz der Freiheit

    Jeder mündige Mensch hat das Recht selbst und vor allem frei entscheiden zu können, wie und was er mit dem erhaltenen Leben anstellt. Dies mit allen positiven und negativen Konsequenzen, die diese Entscheidungen mit sich bringen. Extremismus hat hier keine Platz.

  • Arbeitsplätze fördern durch Flexibilität

    Jeder der Arbeit sucht, der soll auch Arbeit bekommen. Um dies ermöglichen zu können, ist es wichtig, dass die Schweiz über eine robuste und konkurrenzfähige Wirtschaft verfügt, die sich den ständig ändernden Marktbedingungen anpassen kann. Unnötige Vorschriften und administrative Leerläufe müssen verhindert werden, denn sie sind Gift für eine gut funktionierende Wirtschaft. Vorwiegend die kleinen und mittleren Unternehmen müssen gestärkt werden. Dazu gehört auch, dass diese Firmen auf die notwendigen Fachkräfte zugreifen können.

  • Optimales Bildungssystem

    Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss die Wirtschaft innovativ sein und bleiben. Dafür braucht es entsprechende Fachpersonen, welche über eine optimale schulische Grundausbildung und die über die notwendigen Kompetenzen verfügen ihr Leben selbst bestimmen zu können, Situationen kritisch hinterfragen, vernetzt denken und ihre eigenen Ideen umsetzen können. Deshalb unterstütze ich ein innovatives Schulsystem, welches befreit ist von unnötigem administrativem Aufwand. Das in der Schweiz gelebte duale Bildungssystem, welches eine optimale Vorbereitung für das spätere Berufsleben darstellt, muss unter allen Umständen geschützt werden.

     

  • Steuern

    Steuern bezahlt niemand gerne, deshalb ist es wichtig, dass Steuern so tief wie möglich und für alle nach gleichen Regeln, erhoben werden. Mit den Steuern soll kein „Rundum-Sorglos-Paket“ bezahlt werden, sondern sind primär für die Bildung, für die Wirtschaftsförderung, einer bedürfnisgerechten Infrastruktur, dem Schutz der Bevölkerung, für das Gesundheits-/Sozialwesen und für eine schlanke und effiziente Verwaltung eingesetzt werden.

    Noch wichtiger ist aber, dass Steuern zielgerichtet, vernünftig und mit Weitblick eingesetzt werden. Denn eine Ausgabe/Anschaffung kann durchaus helfen in Zukunft Ausgaben zu senken und langfristig Steuern zu sparen.

    Andererseits kann eine Reduktion der Ausgaben langfristig mehr Steuererträge vernichten. Sparen heisst also nicht zwingend Ausgaben zusammenstreichen. Oder anders gesagt, um etwas erwirtschaften zu können, muss zuerst investiert werden.

  • Datenschutz

    Unsere Daten sind unser wichtigstes Gut und müssen auf jeden Fall geschützt werden, denn werden diese Daten gesammelt und ausgewertet, ergibt das ein ganz persönliches Bild von einer Person. Auch jemand der scheinbar nichts zu verstecken hat, kann mit den Daten die er hinterlässt, beschrieben und analysiert werden. Jeder sollte sich Gedanken machen, ob man will, dass jemand, denn man nicht kennt, irgendwo an einem Arbeitsplatz, mit einem Mausklick das Leben einer Person auswerten und bewerten kann.Daten in den falschen Händen können, auch für unbescholtene Bürger, grosses Unheil bedeuten. Deshalb ist dem Schutz der persönlichen Daten grösste Sorge zu tragen. Jeder soll selbst entscheiden dürfe, welche Daten er wo, wie und wem preisgibt.

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

    Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aus meiner Sicht äusserst wichtig. Es ist notwendig die entsprechenden Strukturen zu schaffen, damit jede Familie sich nach ihren Bedürfnissen arrangieren kann. Ich bin überzeugt, dass es möglich sein muss, dass beide Elternteile einem Beruf nachgehen können oder das sich beide Elternteile gleichberechtigt um die Kindererziehung kümmern können. Es ist eine Verschwendung, wenn zuerst für eine gute Schulbildung Geld ausgegeben wird, damit ein Elternteil anschliessend dieses Wissen nicht einsetzen kann, obwohl er/sie es gerne möchte. Jede Familie soll selbst entscheiden können, was für Ihre Familiensituation das Beste Konzept ist.

  • Infrastruktur

    Damit das Leben pulsieren und blühen kann, sind die Kommunikation und vor allem auch die persönliche Mobilität von zentraler Bedeutung. Deshalb setzte ich mich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und des Individualverkehrs, sowie die Erarbeitung neuer Mobilitätskonzepte und Formen ein. Ebenfalls ist es zwingend notwendig, dass jeder Mensch in der Schweiz Zugang zu den, für ihn wichtigen, Informationen hat und dies wenn möglich rund um die Uhr.

  • Schutz des Schwachen und Unterstützung Notleidender

    Wer durch Krankheit, Unfall, Unwetter oder andere widrige Umstände in Not gerät, dem soll man zwingend helfen. Wer sich jedoch durch den eigenen freien Willen in eine Notlage manövriert hat, soll sich auch selbst wieder befreien. Dazu gehört auch, dass anerkannte Flüchtlinge, im Rahmen der Tradition der Schweiz, Schutz (ohne Luxus!) bei uns finden. Armut rechtfertigt keine Strafdelikte und mit entsprechender Härte sind solche Vergehen zu ahnden.

Mein persönlicher SmartSpider

Smartvote.ch bietet die Möglichkeit seinen persönlichen SmartSpider, erstellen zu lassen und diesen mit anderen Personen (vor allem Politikern) zu vergleichen. Meinen SmartSpider, basierend auf den Nationalratswahlen 2015, sehen Sie nachfolgend.

SmartSpider für die NR 2015

Dieses System mag sicherlich nicht über alle Zweifel erhaben sein, aber da alle Leute dieselben Fragen und auch Auswertungsalgorithmen benutzen, gibt es dennoch ein gutes Bild über die politische Ausprägungen, im Vergleich zu allen befragten Politikern.

Meine Wahrnehmung bzw. Woran ich glaube

Ich glaube das der Mensch, wie alle Lebewesen, im  Grundsatz nach dem Minimum-Prinzip agiert. Das bedeutet, dass sie immer versuchen werden mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum für sich (egozentrische Personen) oder für die eigene Gruppe (exzentrisch) zu erreichen. Wobei die Gruppengrösse individuell variert und das auch immer der Hauptgrund sein wird, dass sämtliche sozialistischen Staatengebilde immer wieder scheitern werden.

Es gibt Menschen die gelernt haben, dass man nur, wenn man sich anstrengt und engagiert etwas erreichen kann. Sei dies im Arbeitsumfeld, in der Politik, im Verein oder im sozialen Bereich. Der Lohn dabei ist meist Anerkennung, in einem gewissen Sinne auch Macht, die Erkentniss etwas geschaft zu haben, ein gutes Gewissen oder auch ganz banal, genug Geld für ein grosses Haus, ein teueres Auto oder schicke Kleidung zu verdienen. Schlussendlich geht es aber immer um das „Sammeln und Anhäufen“ von irgendetwas.

Der Antrieb etwas tun zu wollen, ist so unterschiedlich wie unsere Träume und Wertvorstellungen. Und der Antrieb ist nach meiner Erfahrung nicht per se vorhanden. Er muss befeuert bzw. gezündet werden. Dazu muss aber zuerst die eigene Trägheit überwunden werden.

Etwas erreichen zu können ist immer ein Kraftakt und mit harter, zielstrebiger Arbeit und einer grossen Portion Enthusiasmus verbunden. Jeder Mensch ist dazu fähig, er muss es nur wollen.

Die andere grosse Hürde in unserem täglichen Leben sind Veränderungen. Veränderungen kosten Ressourcen, erzeugen Unsicherheit und man muss vielleicht sogar seine Komfortzone verlassen. Deshalb sind Veränderungen für viele Menschen schwierig und sie sträuben sich dagegen. Veränderungen sind aber unumgänglich. Grenzen setzen heisst auch gewisse Veränderungen (z.B. in den Verhaltensweisen) zu forcieren oder zu steuern.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das sich auf neue Dinge nur mit einem gewissen Widerstand einlässt; Aber genau diese ständige Veränderungen, und das regelmässige verlassen der eigenen Komfortzone, hält den Geist jung und flexibel.