NEIN zum Transparenzgesetz – Argumente zählen

Leserbrief (March Anzeiger) eingereicht am 07. Mai 2019:

Glaubt man der SP und den JUSO, so beugen sich Schwyzer Politiker und Amtsträger der Meinung von Spendern und passen, für einen Obolus, die eigene Meinung jederzeit und mit sofortiger Wirkung an. Ginge es nach unseren Genossen, müsste über jeden Franken, der als Spende abgegeben wird, genau Buch geführt werden.

Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber für mich zählen, zählten und werden immer die Argumente für ein Pro oder Kontra zählen. Wer wem was zahlt hat mich nie interessiert. Es hat doch nichts mehr Aussagekraft als ein nachvollziehbares Argument. Oder sehen Sie das anders? Wenn, wegen des Transparenzgesetzes, nur noch Mutmassungen über die Beweggründe von Spenden bei Diskussionen ins Feld geführt werden, bleibt am Ende kein Platz mehr für die eigentliche und wichtige Auseinandersetzung mit einem Thema.

Gewonnen hat in diesem Fall niemand. Wieso also dieses Gesetz, welches für die Vereine und Parteien (die jetzt schon Mühe habe Freiwillige zu finden) einen grossen Aufwand bedeutet, welches Steuergelder verschlingt und letztendlich keinen Mehrwert bringt? Ich kann für ein Gesetz, das nur neue Probleme schafft, aber keine löst nur ein NEIN in die Urne legen.

Roger Züger, Schübelbach, FDP-Kantonsrat