Abstimmung 25. September 2016

Abstimmung am 25. September 2016: In der Schweiz haben wir ein weltweit einmaliges politisches System, dass es uns ermöglich direkt, mit Initiativen und der Abgabe unserer Stimme, auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Dies funktioniert aber nur solange die Wähler auch mitmachen.

Dank der brieflichen Abstimmung, muss der Wähler sich heute nicht mehr am Sonntagmorgen, zu nachtwandelnder Zeit (zumindest erschien mir dies im Alter von 18 Jahren so), aus dem Bett quälen. Er kann seine Stimme schon Tage vorher, bequem per Briefpost abgeben.

Deshalb nicht vergessen:

Dieses Wochenende Abstimmung im Wahllokal Ihrer Gemeinde oder alternativ die Abstimmungsunterlagen rechtzeitig in einen Briefkasten der Post oder auf dem Gemeindeamt einwerfen.

Meine persönlichen Abstimmungempfehlungen finden Sie nachfolgend.

 Abstimmungsunterlagen bei brieflicher Abstimmung rechtzeitig zur Post bringen

Abstimmungsunterlagen bei brieflicher Abstimmung rechtzeitig zur Post bringen

Abstimmungen – Schweiz (Bund)

Nein zu AHVplus weil

… sie nicht nachhaltig ist und die Probleme der AHV nicht löst, sondern nur verstärkt
… die Verteilung mit dem Giesskannenprinzip erfolgt, ohne auf die individuellen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen
… aktuelle Bezüger von Ergänzungsleistungen mit der Initative schlechter gestellt werden
… die Initiative die Probleme der AHV nicht löst, sondern nur verstärkt.

Weitere Informationen

Nein zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG), weil

… damit unsere Infrastruktur nicht besser geschützt ist.
… kriminelle Organisationen indirekt finanziell begünstigt werden
… die damit verbundene Infrastruktur und die Daten ein lukratives Ziel für Hacker sind
… sich jeder der Überwachung entziehen kann, wer über entsprechende Kenntnisse verfügt (im Gegensatz zum Otto-Normalverbraucher)
… der Staat damit zum offiziellen Handlanger von anderen Geheimdiensten wird

Nein zur „Grünen Wirtschaft“, weil …

… der ökologische Fussabdruck eine grosse Unbekannte ist und jederzeit verändert werden kann
… die Kosten für die Wirtschaft nicht abschätzbar sind
… schon jetzt, freiwillig, Anstrengungen zur ressourceneffizienten Nutzung von Gütern stattfindet
… die Arbeitsplätze in den cleantech Unternehmen auch ohne diese Initiative geschaffen werden
… das Risiko für neue Steuern und Einschränkungen von Produktion zu gross ist
… es Umweltprobleme wie
… Monokulturen einen positiven Einfluss auf den Fussabdruck haben, ökologischer Anbau aber nicht

Meinen Kommentar zur Initiative Grüne Wirtschaft und mein Leserbrief Grüne Wirtschaft – Umweltschutz sieht anders aus

Abstimmungen – Schwyz (Kanton)

JA zum neuen Steuergesetz, weil

… mit dem neuen Steuergesetz notwendige Anpassungen ans Bundesrecht vollzogen werden
… die Berechnung der Einkommensteuer einfach (ohne komplizierte Tabelle wie im aktuellen System) und nachvollziehbar ist
… es sich um ein gerechtes, einfaches Steuersystem mit Potential handelt
… wer mehr Vermögen besitzt, beteiligt sich stärker bei der Sanierung des Staatshaushaltes als heute (höhere Vermögenssteuer)
… tiefe Einkommen stärker entlastet werden
… „Mehr“-Arbeit und Überzeit nicht bestraft wird (im Gegensatz zum jetztigen Steuersystem)
… die „Abhängigkeit“ von extrem gut verdienenden Personen stark abnimmt
… Das Risiko für massiv höhere Steuern gesenkt werden kann

Ein ausführlicher Bericht finden Sie unter: Kommentar zum neuen Schwyzer Steuergesetz

Nein zur „flächendeckenden Präsenz der SZKB“, weil

… dies die Kantonalbank in ihrer wirtschaftlichen Freiheit einschränkt
… nicht in jedem Fall eine Filiale in einem Ort ein Mehrwert für die Bevölkerung bedeuted
… Online Dienstleistungen immer grössere Bedeutung, auch für ältere Personen, haben

Lesen Sie meinen Leserbrief – Wieso ich Nein zur flächendeckenden Präsenz der Schwyzer Kantonalbank sage

Abstimmungen – March (Bezirk)

Abstimmungen – Schübelbach (Gemeinde)